Freitag, 27. Februar 2009

First impressions

SO die erste Woche nähert sich ihrem Ende! Ich habe den Blog mal um ein paar Funktionen angereichert. Es gibt jetzt Links zu ersten Fotos sowie zu den Blogs meiner Mitbewohner.

Zu Beginn der Woche sind wir nach 8 Stunden Flug einigermaßen heil in Washington D.C. angekommen. Mit dem Shuttle sind wir dann zu unserer Wohnung gefahren was eine recht praktische Angelegenheit ist auch wenn diverse Staus unser Vorankommen etwas behinderten.

Unser Haus wurde das letzte halbe Jahr von einer Gruppe anderer Studenten aus Mannheim bezogen. Glücklicherweise wurden wir hier gut aufgenommen und schnell in die lokalen Gegebenheiten eingeführt. Da die Vormieter noch diese Woche in den USA verweilen, ist das Haus bis dahin mit 10 Personen überbelegt. Daher kommt es auch, dass ich momentan auf dem Boden bzw. einer nicht sonderlich funktionalen Matratze schlafe.

Die ersten Tage Arbeit waren auch angenehm, die Atmosphäre ist fast schon familiär und Kulturübergreifend geprägt. Das kommt auch davon, dass im Fraunhofer Institut indem ich arbeite, Forscher aus aller Welt zusammenkommen. Deutsche, Inder, Kolumbianer, Schweden uvm. kommen hier zusammen was dem ganzen einen interessanten Touch gibt, da in diesem amerikanischen Unternehmen mehr "Ausländer" als US-Amerikaner arbeiten.

Mittlerweile haben wir auch ein tolles Auto und zwar einen Cadillac Lindsay wie man schon schön am Blogheader erkennen kann. Das ist echt ein klasse Teil, weil typisch amerikanisch, was heißt lang, breit, viel Hubraum und hoher Verbrauch (zirca 15 Liter). Glücklicherweise können wir den Verbrauch durch den extrem günstigen Sprit hier gut wett machen. Hier kostet eine Galone (~3,8 Liter) etwa 2,10$ sodass wir für einen Liter auf 0,44 € kommen. Zudem sieht das Auto auch noch klasse aus, was vielen neueren amerikanischen Autos abhanden gekommen ist. Auch hier habe ich euch im Album einiges bereitgestellt.

Gleich in den ersten Tagen fällt auf, dass viele Klischees die man so über Amerika hegt ABSOLUT ZUTREFFEN.

Viele Menschen hier sind entweder zu dick oder zu dünn, die Autos sind Monster in Form und Verbrauch und das Essen ist teilweise gewöhnungsbedürftig. Dennoch findet man auch direkt Zugang zu den offenen Menschen.

Soweit für die ersten Tage,
Grüße nach Deutschland!

Donnerstag, 26. Februar 2009

Getting started

Hallo ihr!
Ich konnte mich der Versuchung nicht wiedersetzen und musste, auch der Einfachheit halber, so ein Blogdings mal starten da ich ja die meisten von euch die nächsten Monate leider nicht sehen werde.

Für die die es verpasst haben, ich werde für die nächsten Monate (bis September) ein Praxissemester in den USA verbringen. Genau gesagt hause ich mit meinen Kollegen Sven, Holger, Knoster, Chris in College Park/Maryland wo wir auch arbeiten werden. Auf Goolge-Maps könnt ihr euch hier mal unsere Nachbarschaft anschauen. Wir haben natürlich das schöne Haus mit dem Pool.

Ich werde versuchen einigermaßen regelmäßig (so 1 mal die Woche) zu Posten und euch über die crazy Dinge hier auf dem Laufenden zu halten.

Best wishes,
Tobias