Dienstag, 14. April 2009

New York, New York

Was ein Ausflug! Wir haben uns die letzten Tage die Füße ausgetreten um möglichst viel von dieser Stadt - New York - mitnehmen zu können. Und es hat sich trotz der Erschöpfung könnte ich mich schon fast wieder auf den Weg machen ;).

Am Freitag um kurz nach 11 haben wir uns auf den Weg nach Washington D.C. gemacht um über einen Chinatown Bus um 1 Uhr innerhalb von 4 Stunden nach NY zu kommen. Nach diversen Überholmanövern ungezählten Schlaglöchern und anderen Unannehmlichkeiten sind wir dann recht pünktlich in NY angekommen. Da es natürlich nicht viel zu schlafen gab hab ich mir es erst mal ne Runde im Central Park gemütlich gemacht, welcher direkt an unserem Hostel gelegen war.



Das Hostel an sich war auch echt aufregend ein Miniraum mit 3 Doppelbetten ist ja ansich schon sehr minimalistisch aber man ist damit wenigstens über die Nacht gekommen und hatte eine Möglichkeit zum duschen. Wenn man vom schlechten Frühstück dem miserablen Kaffee und der mäßigen Sauberkeit absieht war aber alles okay :).



Nun wurde es Zeit uns mal in die Stadt zu begeben. Dafür bietet sich in NY das Metrosystem an, welches zwar etwas in die Jahre gekommen ist aber einen leicht und preiswert zu den wichtigsten Punkten bringen kann. In der Stadt waren wir natürlich erstmal überwältigt von den Hochhäusern. Sowas ist uns bisher so noch nicht untergekommen und sieht man in Europas Großstädten meist nur sehr vereinzelt.



Das Wetter war das ganze Wochenende echt mäßig, vor allem am Samstag mussten wir uns durch den Regen kämpfen was nicht gerade Freude bereitet hat. Aber nachdem wir nach einigen Stunden auf dem Rockefeller Center gestanden haben und uns New York von oben ansehen konnten war auch das vergessen.



Einer der für mich interessantesten Besuche dieses Tages war der des Museum of Modern Art (MoMA). Hier konnte man zeitgenössische Kunst gesammelt anschauen wie man sie sonnst auf dem Niveaus nur vereinzelt zu sehen bekommt. Neben allgemein bekannten Künstlern wie Miró, Picasso oder Andy Warhol waren vor allem auch die Exponate deutscher Künstler wie Martin Kippenberger interessant.



Am Abend haben wir dann noch die Brooklyn Bridge überquert was uns einen ersten guten Blick auf New York bei Nacht ermöglichte, was definitiv nochmal beeindruckender ist bei Tage (was sich auch die nächsten Tage noch bestätigte).



Um den Tag ausklingen zu lassen gab es noch Essen in Chinatown und einen Rundgang durch SOHO was den ganzen Eindruck nochmal abgerundet hat.

Die nächsten zwei Tage hatten natürlich auch einiges zu bieten aber dazu komme ich dann die folgenden Tage. Wer mag kann sich schon mal die Bilder im Album anschauen.

Zum Abschluss noch ein paar Grüße an Euch und ein Dank an für das positive Feedback bezüglich des Blogs. Wer gerne mehr über andere Dinge wissen möchte oder sonnst gerne was anders hätte kann ich bei mir über Kommentare/Mail/Studivz/Meinvz/Xing/etc. melden. Zur Belohnung gibt es dafür auch Postkarten :).

Dienstag, 7. April 2009

Slam Dunk

Nachdem die Arbeit mich letzte Woche viel Nerven gekostet hat, war ich heil froh, dass das Wetter sich am Wochenende sehen lassen konnte und wir den Höhepunkt des Cherry Blossom Festes , die Parade, vollends genießen konnten.


Washington D.C. war natürlich zu so einem Anlass bis zum Rande gefüllt was uns aber nicht sonderlich gestört hat, weil wir im Gegensatz zu dem meisten Anderen nicht vor hatten uns außer der Parade etwas anzusehen (wohnen ja direkt um die Ecke).

Die Parade ansich war interessant aber auch nicht spektakulärer als eine Faschingsparade in Deutschland mit dem Unterschied, dass es hier sogut wie keine betrunkenen Leute auf der Straße gibt. Das liegt hauptsächlich daran, dass es nicht erlaubt ist auf offener Straße Alkohol mit sich zu führen. Auch sonnst wird das hier sehr streng gehandelt, selbst ältere Frauen (und damit meine ich im Omaalter) müssen ihre ID vorzeigen und das Transportieren von Alkohol ist nur im geschlossenen Kofferraum gestattet.

Nach der Parade haben wir uns gleich zur nächsten amerikanischen Eigenheit aufgemacht. Wer schonmal die Gelegenheit hatte in einer deutschen Hochschulkantine zu essen kann etwa abschätzen wie es um das Mittagessen der meisten deutschen Studenten steht (nicht immer gut aber günstig). Bei den zwei Unikantinen die wir bisher in den USA besucht haben handelte es sich eher um Fresstempel der diversen Fastfoodketten. Das hat den Vorteil das man aus einer Vielzahl von Essen auswählen kann und dieses auch teilweise recht gut ist. Allerdings wäre es wohl zu teuer für mich dies jeden Tag zu tun.


Am Samstag Abend haben wir uns noch passiv sportlich betätigt indem wir uns ein Spiel des lokalen NBA-Teams den Washington Wizards gegen die Miami Heat anschauten. Leider handelt es sich bei den Wizards um das momentan schlechteste Team der NBA (nach Punken) und so gab es wie zu erwarten eine Niederlage gegen Miami. Da der US-Baskedball dennoch eine andere Liga ist war es auf jedenfall ein sehenswertes Spiel.

Im Stadion konnte man zudem noch sehen wie VW die Werbetrommel für den "Jetta SportWagen" und "Autobahn" geprüfte Modelle rührte. Da brauch man sich nicht zu wundern wenn man im Ausland neben historischen Ereignissen auf Autos reduziert wird ;).

Am Wochenende geht es nach New York und danach werde ich mich sicherlich mit interessantem Material zurückmelden.

Mittwoch, 1. April 2009

Cherry Blossom

Gestern haben wir uns mal wieder nach Washington D.C. aufgemacht um das gerade laufende Cherry Blossom Festival zu bestaunen.


Dies ist ein Fest, welches zum Anlass der amerikanisch / japanischen Freundschaft gefeiert wird. Washington ist einer der bekanntesten Plätze für dieses Fest, vor allem das Tidal Basin ist hier für seine schönen Ausblicke bekannt.

Sonnst stand am Wochenende ein Squash-Turnier auf dem Plan. Seitdem wir hier angekommen sind, haben wir schon die ein oder andere Partie gespielt und sind so in Kontakt zu Leuten aus dem lokalen Squashclub gekommen. Nach einem einleitenden "Hey habt ihr Lust beim Squash-Turnier mitzumachen, für die Beginner reichts bestimmt" haben wir uns recht schnell für die Teilnahme entschieden.

Am Freitag ging es los mit den ersten Spielen. Leider konnten wir nicht wirklich überzeugen und haben bis auf Chris in der ersten Runde verloren. Damit sind wir gleich in die Consolidation Round eingezogen. Hier könnten wir größtenteils unsere Spiele gewinnen, was den Nebeneffekt hatte, dass wir Sonntag-Vormittag um 11:30 hiesiger Zeit erneut antreten durften. Nachdem ich eine Runde durch Ausfallen eines anderen Spielers überspringen konnte bin ich schließlich recht deutlich an meinem tenniserfahrenen Kollegen Holger im Finale gescheitert.


Immerhin ist am Ende dann neben vielen neuen Kontakten eine neue Squashtasche rausgesprungen.