Sonntag, 8. März 2009

A day in Washington

Über das Wochenende hat sich das Wetter wieder deutlich verbessert, so einen Aufschwung von -10° nach 20° sieht man in Deutschland nicht alle Tage.

Nachdem uns nach einigen Tagen aufgefallen ist, dass wir die USA mit über 100kg verlassen werden wenn wir so weiter machen, haben wir uns entschieden etwas für unsere Gesundheit zu tun und uns bei den lokalen Recreation Services anzumelden. Das sind hauptsächlich sportbezogene Freizeitaktivitäten bei denen man neben dem Arbeiten etwas ausspannen kann. Glücklicherweise bekommen wir die vergünstigen Studententarife (240$ / Semester) was das Ganze recht attraktiv macht. Das Fitnessstudio an der Uni hat auch viel zu bieten und lässt die meisten deutschen Studios echt alt aussehen.

Am Samstag habe ich mich das erste mal nach Washington D.C. gewagt nachdem meine Kollegen Sven und Chirs schonmal die Lage vor Ort an letztes Wochenende abgecheckt haben. Da wir das erste mal da haben wir die typische Touristentour hinter uns gebracht. Also hauptsächliche entlang der National Mall und damit eingeschlossen Gebäude wie das Kapitol das Washington Monument sowie das National Museum of American History wo wir den größten Teil des Tages verbrachten.

Hier gibt es auch einiges zu sehen beispielsweise stelle die Geschichtsabteilung von Mars inc. (der Hersteller des bekannten Schokoriegels) vor Ort handgemachte Schokolade vor, die die Leute auch in diversen Formen verköstigen konnten. Leider gab es hier auch das ein oder andere "mächtigere" US-Paar, welche nicht wirklich für den Geschmack von echter Schokolade zu gewinnen waren. Aber das war auch nicht weiter verwunderlich bei den Köstlichkeiten, welche es hier sonnst so zu bewundern gibt. Aber dazu mehr an einem anderen Tag...

Natürlich mussten wir uns auch die Teile Washingtons anschauen, welche man typischerweise aus diversen Hollywood-Bockbustern kennt. Beispielsweise das Lincoln Memorial oder das Weiße Haus.

Sehr interessant zu sehen ist auch das Bemühen der Bürger des Districts of Columbia (kurz D.C.) einen Repräsentanten in den Kongress zu bekommen, was bisher auch nach diversen Initiativen ein vergebliches Unterfangen ist. Der Leitspruch für den erbosten Bürger ist hier taxation without representation, welcher Bereits zur Kolonialzeit bestand hatte. Hier protestierten die amerikanischen Kolonien über fehlende Vertretung trotz zu zahlender Steuern. Für den geschichtsinteressierten Leser ist ein interessanter Artikel hier zu finden.

Natürlich wurden auch wieder divese Bilder geschossen um unseren Ausflug zu dokumentieren. Wie immer verweise ich dazu auf die Galerie.

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